Pressestimmen 2005

Bild: Freie Presse 17.10.2005
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Die im Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Freiberg erarbeitete Ausstellung "Jüdisches Leben in Freiberg" wird am 2. November in Ness Ziona eröffnet. Die Ausstellungsposter, die in einer englischsprachigen Version im Herbst 2004 an die Gäste aus Freibergs Partnerstadt Ness Ziona übergeben wurden, informieren über Ergebnisse der langjährigen Recherchen zu Geschichte und Verfolgung von Juden in der Region. So schildern sie die Schicksale jüdischer Familien in Freiberg während der Nazizeit und berichten über die Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg in Freiberg und Oederan. Dorthin waren im Spätsommer 1944 1500 jüdische Mädchen und Frauen aus Auschwitz deportiert worden.

Quelle: Freie Presse, 17.10.2005

 

Bild: Freie Presse 08.11.2005
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In der Gedenkhalle von Ness Ziona, der israelischen Partnerstadt Freibergs, ist jetzt die Ausstellung "Jüdisches Leben in Freiberg - Dokumentation und Erinnerung" zu sehen. Eröffnet wurde sie im Beisein des Geschäftsführers des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD), Michael Düsing, in Freiberg. Die Exposition gestalteten Jugendliche des "Shalom-Projektes" im CJD in Freiberg. Zuvor war sie in der Nikolaikirche in Freiberg zu sehen.

Quelle: Freie Presse, 08.11.2005

 

Bild: Freie Presse 12.11.2005
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Joshua Lapid ringt um Fassung. Eingeladen zur Eröffnung der vom Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Freiberg gestalteten Ausstellung "Jüdisches Leben in Freiberg - Dokumentation und Erinnerung" in Ness Ziona erkennt er auf einem der Poster sich selbst, seine Eltern und jenes Haus an der Ecke Bahnhofstraße/Wernerplatz in Freiberg, in dem seine Großeltern Isidor und Rosa Luft und später seine Eltern Paul und Erna Luft ein gut gehendes Textilgeschäft betrieben.

Quelle: Freie Presse, 12.11.2005

 

Bild: Freie Presse 23.11.2005
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In Freibergs israelischer Partnerstadt Ness Ziona, unweit von Tel Aviv gelegen, wurde am 2. November die Ausstellung des CJD "Jüdische Familien in Freiberg - Dokumentation und Erinnerung" eröffnet. Mehr als 100 Gäste waren in die neben dem Rathaus von Ness Ziona gelegene Gedenkhalle gekommen, darunter Kinder und Enkel von aus Freiberg vertriebenen oder von den Nazis ermordeten Juden sowie Überlebende der KZ-Außenlager in Freiberg und Oederan. Zur Vernissage traf Dr. Michael Düsing, Initiator der Freiberger Spurensuche im CJD, auch zwei ehemalige Freiberger Juden: Werner Pinkus und Ester Golan - bewegende Erinnerungen verbindet beide mit Freiberg.

Quelle: Amtsblatt Freiberg, 23.11.2005

 

Bild: Doebelner Allgemeine Zeitung 25.11.2005
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In der Zeit an der Hochschule Mittweida sowie am Standort Roßwein hat Prof. Dr. Matthias Pfüller nicht nur für eine weitere Facette gesorgt, sondern auch einen Schwerpunkt gesetzt. Gerade erst feierte der Professor seinen 60. Geburtstag; er ist so alt, wie das Kriegsende zurückliegt. Der Nationalsozialismus und die Erinnerung daran sind sein Thema. Dazu hatte Pfüller gestern an der Fachhochschule eine Tagung initiiert, die all das zusammenfasste, was es derzeit an Erinnerungsarbeit gibt. "Als Konkurrenz sehen wir das, was Prof. Pfüller im Rahmen seiner Projekte macht, nicht", erklärte Dr. Norbert Haase, der als Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten als Referent eingeladen war. "Wir verdanken dem Institut aus Roßwein Impulse des Weiterdenkens. Die Erinnerungskultur verlangt die Teilhabe der Gesellschaft durch die Bürger."

Quelle: Döbelner Allgemeine Zeitung, 25.11.2005

 

Bild: Freie Presse 23.12.2005
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Eine Gruppe junger Arbeitsloser, die sich gegenwärtig beim Christlichen Jugenddorf (CJD) in Freiberg um die Gestaltung leer stehender Schaufenster kümmert, hat gestern auf der Kesselgasse 9 eine Auslage zu den so genannten Freiberger Stolpersteinen gestaltet. Seit Monaten bemüht sich das CJD um das Auslegen von Stolpersteinen in der Bergstadt. Die Exemplare sollen an Freiberger Opfer des Nationalsozialismus erinnern. In dem Schaufenster werden einige der Schicksale der ehemaligen Bewohner der Stadt vorgestellt. So auch das des jüdischen Schuhmachers Salomon (Szolem) Druck, der im Haus Humboldstrasse 34 wohnte.

Quelle: Freie Presse, 25.11.2005

 


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