Pressestimmen 2002

Bild: Freie Presse 30.04.2002
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Freiberg. Licht in ein Kapitel dunkler Freiberger Geschichte bringt ein Buch des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD), das kommenden Donnerstag im Freiberger Rathaus seine Premiere erlebt. "Wir waren zum Tode bestimmt" heißt der von Michael Düsing zusammengestellte Band, in dem sich Zwangsarbeiterinnen erinnern. "Ende der 80er Jahre bin ich erstmals darauf gestoßen, dass im Spätsommer 1944 jüdische Frauen aus Auschwitz im KZ-Außenlager nach Freiberg und Oederan deportiert worden sind. Betroffen waren vor allem tschechische und polnische Frauen."

Quelle: Freie Presse 30.04.2002

 

Bild: Freie Presse 03.05.2002
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Zur Vorstellung des Buches "Wir waren zum Tode bestimmt" waren gestern auch Miriam und Chanan Werebejczyk (l). aus Israel in den Ratssaal gekommen. Beide waren 1944/45 zur Zwangsarbeit in Oederan und Dresden. Hier begrüßt sie der Herausgeber des Buches, Michael Düsing vom Christlichen Jugenddorfwerk Chemnitz.

Quelle: Freie Presse 03.05.2002

 

Bild: Freiberger Blick 08.05.2002
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Seine Premiere erlebte am Donnerstag das Buch "Wir waren zum Tode bestimmt". Knapp 50 Interessierte waren dazu in den Ratssaal des Rathauses gekommen. Unter ihnen: Miriam und Chanan Werebejczyk (l.) aus Israel. Sie sind zwei der insgesamt 26 Zeitzeugen, die in dem Buch zu Wort kommen, berichten über Dinge, die auch Freiberg und Oederan betreffen: Die heute 75-jährige Miriam kam 1944 als 17-Jährige nach der Liquidierung des Ghettos Lodz über Auschwitz mit 200 Frauen als Zwangsarbeiterin nach Oederan.

Quelle: Freiberger Blick 08.05.2002

 

Bild: Israel Nachrichten 24.05.2002
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von Adolf Diamant Bereits 1965 erschien in der "Neuen Freiberger Wochenzeitung" eine Serie mit mehreren Fortsetzungen, die von einer Überlebenden des Freiberger Lagers verfasst wurde. 1985 veröffentlichte der Historiker Dr. Hans Brenner aus Zwickau in Sachsen Ergebnisse seiner Forschungen zu den Außenlagerndes KZ Flossenbürg in Bezug auf das Lager in Freiberg. Diese Erkenntnisse blieben aber in der Stadt Freiberg ohne Resonanz. Niemand wollte, oder konnte zur Zeit der DDR die Leidensgeschichte dieser bedauernswerten Frauen aufschreiben. 1999 verfasste der Schreiber dieser Rezension eine umfangreiche Buchdokumentation, betitelt "Gestapo Chemnitz", in der auch das leidvolle Schicksal dieser Frauen in Kurzfassung beschrieben wird.

Quelle: Israel Nachrichten 24.05.2002

 

Bild: Dresdner Neueste Nachrichten 17.07.2002
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Die Aufräumarbeiten nach dem Hagel-Unwetter vom 20.Juni (DNN berichteten) werden noch Wochen dauern.. Das geht aus Einschätzungen der Stadt, der Verkehrsbetriebe und weiterer Einrichtungen hervor. Eine Gesamt-Schadensbilanz liegt bisher nicht vor, sie dürfte allerdings mehrere 100.000 Euro betragen.

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten 17.07.2002

 

Bild: Impuls Juli 2002
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Seit mehreren Jahren gibt es in Freiberg das Projekt "Shalom", das sich mit der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Freibergs und Sachsens beschäftigt. Vor allem Jugendliche arbeiteten und arbeiten in verschiedenen Gruppen an dieser Aufgabe. So konnte beispielsweise ein virtueller Stadtführer "Auf den Spuren der jüdischen Geschichte in Freiberg" der Stadt Freiberg als Informationsangebot zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: Impuls Juli 2002

 

Bild: Freie Presse 21.09.2002
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Freiberg. Auf Spurensuche jüdischen Lebens haben sich seit Dezember 2001 erneut zehn junge Erwachsene im Rahmen des Shalom-Projektes des Christlichen Jugenddorfwerkes begeben. Ziel des dreijährigen Forschungsprojektes ist diesmal der Neue Israelitische Friedhof in Dresden, der größte seiner Art in Sachsen.

Quelle: Freie Presse 21.09.2002

 

Bild: Freiberger Wochenspiegel 25.09.2002
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Freiberg (sv). Zu den diesjährigen Schalom-Tagen wirde es sechs Veranstaltungen geben. Schon vor dem offiziellen Auftakt mit dem 1.Sinfoniekonzert von Bartholdy am 3.Oktober in der Nikolaikirche wurde dort am Montag eine Ausstellung eröffnet: "Jüdische Friedhöfe in Dresden". Die Schau, die bis zum 18.Oktober zusehen ist, wurde vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Freiberg organisiert. Sie entstand als Ergebnis einer dreijährigen Projektarbeit des Dresdner Vereins HATIKVA (Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V.) mit dem das CJD eng zusammenarbeitet.

Quelle: Freiberger Wochenspiegel 25.09.2002

 

Bild: Impuls September 2002
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Zum 4.Mal finden die Shalom-Tage der Stadt Freiberg statt. Im August 1996 starteten diese alle zwei Jahre stattfindenden Tage mit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen Ness Ziona und Freiberg. Ihr Anliegen ist die Begegnung mit jüdischer Geschichte und Kultur, vor allem aber die mit dem heutigen Israel.

Quelle: Impuls September 2002

 

Bild: Impuls 11.10.2002
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Was macht ihr eigentlich? - ist wohl die häufigste Frage, die den Teilnehmern des Projektes Shalom gestellt wird. Für die jungen Leute ist es gar nicht so einfach, darauf die richtige Antwort zu geben. Denn nicht immer ist klar, aus welchen Motiven die Frage gestellt wird. Leider ist das Thema bis heute kein "normales" Thema, gibt es auch Ablehnung und Unverständnis. Am einfachsten kann dem Frager geantwortet werden, der wirklich wissen will, was die Gruppe den ganzen Tag über macht. Im Sommer sieht man sie oft gar nicht (dann ist sie in Dresden auf dem Friedhof unterwegs) und im Winter sitzen alle eifrig klappernd am Computer oder wälzen Papier.

Quelle: Impuls 11.10.2002

 

Bild: Amtsblatt 09.10.2002
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Das Verständnis für unterschiedliche Kulturen zu sensibilisieren, mehr über jüdisches Leben zu erfahren - sei es das heutige oder das der Geschichte -, das ist das Anliegen der Schalom-Tage , deren vierte Auflage in Freiberg zum Tag der Einheit mit einem Sinfoniekonzert in der Nikolaikirche eröffnet worden ist.

Quelle: Amtsblatt 09.10.2002

 

Bild: Freie Presse 22.10.2002
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Freiberg. Überraschenden Besuch hat das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) in Freiberg in der vorigen Woche erhalten: Rolf Weinberg aus dem US-Bundesstaat Kalifornien stattete seiner Geburtsstadt eine Visite ab. Der heute 82-Jährige war als Jude nach der Reichskristallnacht im November 1938 von der Gestapo verhaftet und ins Konzentrationslager Buchenwald verschleppt worden. 1939 gelang der Familie die Flucht aus Deutschland; in den USA fanden die Weinbergs eine neue Heimat.

Quelle: Freie Presse 22.10.2002

 

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