Friedhof Annaberg Buchholz

Lage:
Gedenkhain auf dem neuem Städtischen Friedhof
Größe:
Kleines Rondell innerhalb des Friedhofs
Anzahl der Grabstellen:
17 Grabsteine mit 23 Namen
Gegründet:
zwischen1902 und 1905
Geschlossen:
1939
Beschreibung und Besonderheiten:

1902 erwarb die Jüdische Gemeinde von Annaberg das Grundsstück für einen Friedhof. Heute steht hier ein Neubaugebiet und nur ein Rondell mit einigen Steinen im Städtischen Friedhof erinnert an diesen Begräbnisplatz.

1938 war die Feierhalle gesprengt worden. 1939 musste auf Weisung der Stadt der Friedhof geschlossen werden, der ein Jahr später eingeebnet wurde. Die Leichen durften nach Chemnitz überführt werden, so wie einige der Steine. 1956 brachte man diese Steine nach Annaberg zurück und gestaltete mit ihnen einen Ehrenhain. Doch bis heute finden selbst diese letzten Zeugnisse keine Ruhe. 1977 fand die Autorin viele von ihnen umgestürzt vor.

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