Geschichte Alter Friedhof

dass wir uns unterwinden, um eine Grabe- Stätte fußfälligst anzuflehen...

Bild: Alter FriedhofMit Beginn des 18. Jahrhunderts ließen sich in Dresden wieder zunehmend Juden nieder. Wichtiger Förderer dieser Entwicklung war Berend Lehmann, ein aus Halberstadt stammender Hofjude. Lehmann war mit zahlreichen Geldtransaktionen dem sächsischen Kurfürsten August dem Starken zu Diensten und erhielt dafür für seine Familie das Ansiedlungsrecht in Dresden und Leipzig. Lehmann bemühte sich an verschiedenen Orten darum, die Lebensbedingungen seiner Glaubensbrüder zu verbessern. So auch in Dresden. Ein wichtiges Anliegen war ihm, für die Dresdener Juden einen nah gelegenen Friedhof einzurichten. Allerdings blieb er damit erfolglos - trotz der Fürsprache August des Starken. Deshalb mussten die Dresdner Juden ihre Toten auch weiterhin ins 50 Kilometer entfernte Teplitz oder nach Soborten bringen, denn zu dieser Zeit gab es in Sachsen längst keine jüdischen Friedhöfe mehr. Damals benötigte man für die Streck Dresden - Teplitz mindestens drei Tage. Dies war eine große Belastung für die Juden. Der Weg ins Böhmische war keineswegs sicher, der Transport der Toten teuer. Außerdem konnte so der Tradition, den Toten binnen 24 Stunden beizusetzen, nicht entsprochen werden.

Bild: Vor den Toren Dresdens
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Vor den Toren Dresdens in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Hier hatte Berend Lehmann über einen Mittelsmann einen Garten erworben - möglicherweise, um an dieser Stelle seinen Glaubensbrüdern einen Platz zur Bestattung ihrer Toten zu ermöglichen. Er scheiterte damit aber am massiven Widerstand der nichtjüdischen Bevölkerung Dresden.

Bild: Handschrift
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Bild: Gebiet auf dem Sande
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Das Gebiet "Auf dem Sande" um 1759.
Hier wurde der Alte Jüdische Friedhof angelegt - damals weit vor den Toren der Stadt Dresden. Die Bäume waren bereits im Mittelalter gerodet worden und so war ein trockenes Territorium entstanden, das oft von Verwehungen durch Flugsand betroffen war.

Bild: Erste Lageskizze
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Erste Lageskizze des geplanten jüdischen Friedhofes (A). Der endgültige Standort wurde aber noch weiter nach Süden verlagert. Ein wichtiger Wechselpfad des königlichen Wildes und die Nähe der Pulverlagerhäuser waren die Ursache für diese Entscheidung.

Nach dem Tod August des Starken fanden die Juden in dem Grafen Brühl einen wichtigen Ansprechpartner. Heinrich Graf von Brühl unterstützte die Bitte der Dresdner Juden um einen Platz zur Beerdigung ihrer Toten, die sie am 18. März 1750 an August III. gerichtet hat:

"...daß wir uns [...] unterwinden, nach dem Erzengel des Patriarchen Abraham, Allerhöchst EW. Königl. Majestät um eine Grabe-Stätte fußfälligst anzuflehen. Je mehr nun der ganzen Welt EW. Königl. Majestät gnädigst Erbarmen und allerhuldreichster Schutz Dero Lande und aller treuen Innwohner bekannt, je mehr sind wir der allergehorsamsten Hoffnung voll, es werden Allerhöchst EW. Königl. Majestät diese unser aller fußfälligst-flehentliches Suchen und Bitten allermildest erhören, und uns einen entlegenen Ort außer der Stadt [...] zu Beerdigung unserer Todten allergnädigst angedeyen lassen..."

Nach schwierigen Verhandlungen wurde 1751 den Juden endlich ein Platz "Auf dem Sande" - im Norden Dresdens nahe der Prießnitz gewährt, auf dem sie ihre Toten bestatten durften. Dafür hatten sie ein Angeld von 1.000 Talern zu entrichten. Außerdem wurden für jedes Begräbnis durch die Stadt Dresden hohe Gebühren erhoben. Am 26. April 1751 erhielten die Dresdner Juden den lang ersehnten Konzessionsbrief, der die Bestimmungen bezüglich des Friedhofes festschrieb. Diese Konzession war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der sächsischen Juden. Versinnbildlicht er doch das erste Land der neuzeitlichen Jüdischen Gemeinden in Sachsen und bestätigt "das immerwährende" Recht, den Friedhof zu nutzen. Darauf aufbauend wurde die Dresdner Gemeinde dann im 19. Jahrhundert auch als Eigentümerin dieses Gebietes im Grundbuch eingetragen. Insofern kann man vom ersten jüdischen Grunderwerb dieser Epoche sprechen. Die Akten in den Archiven Dresdens geben noch heute Auskunft über die Schwierigkeit, die mit diesem Platz verbunden waren, denn sein eigentlich fest zugesicherter Fortbestand war keine Selbstverständlichkeit.

Die Begräbnisgebühren

Eine Forderung der Dresdner Behörden war es, dass ein christlicher "Hüther" für den Friedhof eingesetzt wird. Dieser Hüter behütet nicht den Friedhof, sondern wacht über die Einhaltung der amtlichen Bestimmungen, die für die Durchführung eines jüdischen Begräbnisses erlassen worden waren. Schwerpunkt dabei war es, zu kontrollieren, ob die Beerdigungsgebühren auch ordnungsgemäß entrichtet wurden.

Die Gebühren betrugen für einen Erwachsenen 12 Taler und für ein Kind unter 12 Jahren 5 Taler. Dazu kamen noch 16 Groschen "ad pios usus" (sinngemäß: "zum" mildtätigen Gebrauch"). Die Gebühren waren für viele der Dresdner Juden unbezahlbar, überschritten sie doch teilweise den Jahresverdienst. Oft mussten deshalb die wenigen wohlhabenden Juden die Begleichung der Kosten übernehmen.

Um eine Beerdigung durchführen zu können, mussten folgende Wege absolviert werden:

  1. Der von der Judenschaft bestimmte Judenbesteller wurde gerufen, um die amtlichen Wege zu gehen. Er war den Behörden bekannt und wusste um die Vorschriften.
  2. An den Amtmann wurde ein Zettel geliefert, auf dem Namen, Alter, Stand und Todeszeit vermerkt waren.
  3. Der Amtmann stellte einen Lieferschein für den Toten aus.
  4. Mit diesem Lieferschein konnte bei der Finanzverwaltung die Begräbnisgebühr entrichtet werden. Dafür erhielt der Judenbesteller vom Rentenamt eine Quittung.
  5. Der Judenbesteller ging nun mit der Quittung zurück zum Amtmann.
  6. Der Amtmann stellte daraufhin eine Verordnung zur Beerdigung für den Hüter aus.
  7. Mit dieser Verordnung konnte der Hüter aufgesucht werden, der nur bei Vorlage einer solchen Bescheinigung den Friedhof für die Beerdigung öffnete.

Lediglich der Hüter hatte die Schlüssel zum Friedhofsgelände, nur er durfte die Geräte herausgeben, die zum Bereiten des Grabes benötigt wurden. Damit war ein wichtiger Kontrollmechanismus eingeführt, der dennoch nie völlig Sicherheit für die Behörden schuf, wie zahlreiche Akten bewiesen, die über Verstöße der Juden gegen diese Bestimmungen Auskunft geben.

Bild: Hausordnung OriginalBild: Hausordnung Übersetzung

Stein des Anstoßes

In der Friedhofskonzession von 1751 gab es keinerlei Festlegung, die sich mit Grabsteinen befassten. Es erschien den damals Verantwortlichen wohl nicht erwähnenswert, da das Setzen von Grabsteinen zu dieser Zeit noch völlig unüblich war. Nur sehr begüterte Personen konnten sich ein steinernes Grabmal überhaupt leisten. So wurde es zunächst auch auf dem Alten Jüdischen Friedhof gehandhabt. Zur Kennzeichnung der Gräber verwendete man kleine hölzerne Tafeln, auf denen die Daten des Verstorbenen geschrieben wurden. Doch während des Siebenjährigen Krieges waren im Gefolge der Truppen auch Juden aus Österreich und Preußen ins Land gewandert. Sie begruben selbstverständlich ihre Toten auf dem Dresdner Friedhof und setzten ihnen kleine Grabsteine von etwa 50 bis 80 cm Höhe - ganz so, wie sie es aus ihrer Heimat kannten. 1764 beschwerte sich ein Christian Gr. von Loß beim Dresdner Kammerkollegium, dass die Juden verbotenerweise Leichensteine setzen würden. Obwohl der Friedhof weitab der Stadt lag und kaum einsehbar war, löste diese Meldung einen 8 Jahre währenden Streit um insgesamt 30 Grabsteine aus, der soweit eskalierte, dass der Bestand des Friedhofs selbst in Gefahr geriet. Der Hof forderte mit Nachdruck, die Steine zu entfernen. Die Dresdner Judenschaft entgegnete, dass in der Konzession über die Steine ja gar nichts stünde, sie mithin auch nicht verboten sind. Das mag unserer heutigen Rechtsauffassung entsprechen. Damals jedoch galt grundsätzlich alles als verbieten, was nicht ausdrücklich erlaubt worden war. Die Judenschaft versuchte zu erklären, warum Grabsteine für sie erforderlich sind - lange ohne Erfolg. Das Argument, das nach Jahren schließlich doch zum Erfolg führte, war der Umstand, dass die Christen die Grabsteine fertigen konnten. Juden war das Ausüben eines handwerklichen Berufes grundsätzlich verboten. Mit dem Aufstellen der Grabsteine verhalfen sie also christlichen Steinmetzen zu Lohn und Brot. So dürfen nun seit 1771 ganz offiziell Grabsteine aufgestellt werden, gegen eine saftige Gebühr selbstverständlich. Natürlich konnten sich auch nicht alle Gemeindemitglieder einen Grabstein leisten. Manchmal wurden für sie die anfallenden Gebühren deshalb erlassen. Von den einst umstrittenen 30 ersten Grabsteinen konnten leider keine mehr identifiziert werden.

Bild: Grabstein Rabbiner Isaac BondiDieser etwa zwei Meter hohe Grabstein steht auf dem ältesten namentlichen zuweisbaren Grab des Friedhofes. Hier liegt der Rabbiner Isaac Bondi begraben, der 1754 verstarb und zur großen Bondi- Familie gehörte, die aus Prag eingewandert war. Sein imposanter Grabstein stammt mit Sicherheit nicht aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die klassizistische Gestaltung lässt die Schlussfolgerung zu, dass Nachfahren des Rabbiners diesen Stein im 19. jahrhundert zur besonderen Würdigung des Verstorbenen anfertigen ließen. Deutlich sichtbar sind aber auch an diesem Stein die Spuren der Verwitterung, die vor allem an Grabmalen aus Sandstein immer wieder auftreten. Die Außenhaut löst sich scheibenartig ab, da das Material teilweise von innen her verwittert.

Die Schließung

Bezirksarzt Dr. Brückmann erstellte 1862 ein Besorgtes Gutachten über den jüdischen Friedhof in der Neustadt. Aus dem einst abseits gelegenen sandigen Gelände war ein dicht bebautes Gebiet geworden. Von allen Seiten war der Friedhof inzwischen von Gehöften umschlossen. Der große Bauboom der Gründerzeit stand allerdings noch bevor. Doch schon die Bevölkerungsdichte der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts beunruhigte den Bezirksarzt: Es sei gesundheitswidrig, wenn sich in der Nähe bewohnter Gebäude eine "größere Menge sich zersetzender organischer Wesen" befindet. deshalb seien Friedhöfe in der Nähe menschlicher Wohnungen verboten. Wenn ein Begräbnisplatz durch Umbauung in solch eine Nähe gelangt, so sei für die Beseitigung des Friedhofes zu sorgen. Die Jüdische Gemeinde war über dieses Gutachten bestürzt. Wieder einmal mussten die Dresdner Juden um den Erhalt ihres Begräbnisplatzes kämpfen.

Nach zahlreichen Verhandlungen erreichten sie folgenden Kompromiss:

Am 5.März 1900 wurde Marianne Baumann als Letzte dieser 28 Person bestattet.

Bild: Luftbild von 1924
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Der Alte Jüdische Friedhof (Pfeil) wurde vor allem während der Gründerzeit dicht umbaut. Auf diesem Luftbild von 1924 ist deutlich erkennbar, dass der Baumbewuchs auf dem Friedhof noch so niedrig war dass die umliegenden Häuser die Bäume überragen. Inzwischen sind die Wipfel der Bäume längst den Häusern übers Dach gewachsen.

Drohende Zerstörung

Oft taucht die Frage auf, wieso der Friedhof die Zeit des Nationalsozialismus unzerstört überstand. Tatsächlich war es von der nationalsozialistischen Stadtverwaltung geplant, den Friedhof zu beseitigen. Dokumente aus dieser zeit sind aber nur sehr spärlich erhalten geblieben, so dass noch nicht der gesamte Vorgang aufgeklärt werden konnte: Im Archiv Berlin befinden sich zwei Brieffragmente aus dem Jahr 1942, die den Dresdner Friedhof betreffen. Die Reichsvereinigung der Juden Deutschlands hatte die Dresdner Gemeinde angewiesen, den Friedhof nicht an die Stadt Dresden zu der von dort gebotenen Kaufsumme abzutreten, da diese weit unter dem Einheitswert lag. Dies war der Versuch, den Verkauf grundsätzlich zu verhindern, denn die Stadt Dresden plante das Gelände des Friedhofes zu einem öffentlichen Park umzufunktionieren. Der Widerstand aber blieb diesmal erfolglos: am 10.Dezember 1943 wurde die Landeshauptstadt Dresden im Grundbuch als neue Eigentümerin infolge Auflassung eingetragen. In der Folgezeit aber konnten die Pläne, den zu zerstören, nicht mehr umgesetzt werden. Es erfolgten lediglich einige Mauerdurchbrüche in Richtung der benachbarten Pfunds- Molkerei und Prießnitzstraße. Verschont blieb der Friedhof auch von Treffern bei den Bombenangriffen. So konnte er 1948 tatsächlich fast unversehrt wieder an seinen rechtmäßigen Eigentümer rückübertragen werden.

Bild: BrieffragmentEines der beiden erhalten gebliebenen Brieffragmente aus dem Archiv Berlin

Bild: SchmuckgitterEiner weiteren geplanten Zerstörung entging dieser Friedhof ebenfalls: 1942 war angeordnet worden, dass allen jüdischen Friedhöfen Sachsens die Schmuckgitter zu entfernen seien, um das Metall der Rüstungsproduktion zuzuführen. Für die beiden Dresdner Friedhöfe war damit die gleiche Firma beauftragt worden, die bereits den Abriss der Synagoge realisiert hatte: das Abbruchunternehmen Mätschke. Auf dem Neuen Israelitischen Friedhof wurde das Metall demontiert. Der Alte Friedhof blieb verschont. Wahrscheinlich, weil sich herausstellte, dass der Aufwand höher war als der erzielte Nutzen.

Zwischen Verfall und Neugier

Nach dem Ende des Nationalsozialismus beantragte die Jüdische Gemeinde die Rückübertragung des Friedhofes. Seit dem 5. Oktober 1948 ist die Jüdische Gemeinde wieder als Eigentümerin eingetragen. Der nach dem Holocaust sehr klein gewordenen Gemeinde fiel es schwer, den Friedhof auch weiterhin zu pflegen. Nachbarn entdeckten das abgeschlossene Gelände als "idealen Müllabladeplatz". In den 70er Jahren wurde festgestellt, dass über 40 Steine mutwillig umgeworfen worden waren. Ein Schild am Eingangstor gab es nicht und der Friedhof verschwand sogar aus dem Stadtplan von Dresden. Obwohl die Zeitungen in unregelmäßiger Folge über die Geschichte dieses besonderen Platzes informierten, obwohl verschiedene Initiativen wie Kulturbund erhaltende Maßnahmen durchführten, rückte der alte Friedhof mehr und mehr aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit. Der Zahn der Zeit und der Efeu "nagten" an den Steinen, der Verfallprozess war unaufhaltsam. In den 80er Jahren verstärkte sich die Aufmerksamkeit wieder. Kirchgemeinden und Aktion Sühnezeichen leisteten zahlreiche Einsätze, um die starken Überwucherungen und den Müll zu beseitigen. Auch die FDJ kam im Rahmen des Gedenkjahres 1988 um zu helfen. Nach dem Ende der DDR engagierten sich verschiedene Initiativen verstärkt für den Friedhof. Seine unmittelbare Nachbarschaft war wichtiger Ansatz für die Mitglieder der IG Jüdische Geschichte, in dem verfallenen Haus Pulsnitzer Straße 10 ihr neues Domizil zu suchen. Inzwischen gibt es regelmäßige Rundgänge über den stillgelegten Begräbnisplatz, wird die Gemeinde bei der Pflege unterstützt. Viele Besucher aus dem In- und Ausland interessieren sich für dieses wichtige Zeugnis jüdisch- sächsischer Geschichte. Jedes Jahr kommen inzwischen mehr als 1.000 Besucher. Für Schulgruppen ist die Begegnung mit diesem Ort immer wieder ein besonderes Erlebnis. Besonders hervorzuheben ist die Arbeit des Schulprojekts Pegasus vom Gymnasium Großzschachwitz. Von 1995 bis 2000 adoptierten Schüler den Friedhof, beschäftigten sich mit seiner Geschichte und gaben ein Buch heraus. Durch die regelmäßige Begehung wurden der Umfang und die Geschwindigkeit des Verfalls der alten Steinsubstanz immer deutlicher und schmerzhafter bewusst. Da alle Unterlagen über die Belegung des Friedhofes verschollen sind, keimte die Idee, den Friedhof zumindest in seiner jetzigen Situation komplett zu dokumentieren. Mit dieser Arbeit wurde 1999 begonnen.

Bild: Friedhof in den 30er JahrenDer Friedhof - Mittelteil von Osten aus gesehen: oben eine Aufnahme aus den 30er Jahren; unten die gleiche Perspektive im Jahr 2001. Die Bäume sind inzwischen hoch gewachsen, manche der Steine zerbrochen und ihre Inschriften wurden durch Verwitterung fast völlig zerstört.

Bild: Friedhof 2001Der Eingang zum Alten Jüdischen Friedhof von der Pulsnitzer Straße aus. Die Partnerstadt Hamburg stiftete ein schmiedeeisernes Tor, das seit 1992 wieder einen Einblick in das Gelände gewährt. Die erste Informationstafel brachte zu Beginn der 90er Jahre die Bürgerinitiative IG Äußere Neustadt an. Inzwischen wurde diese Tafel erneuert. Sie gibt Auskunft über die wichtigsten Daten.

Bild: Tor zur Prießnitzstraße

Detail des Tores zur Prießnitzstraße. 1954 hatte die Stadt Dresden dieses Schmucktor aus Beständen der Trümmerbergung zur Verfügung gestellt. Die genaue Herkunft es Tores konnte leider noch nicht geklärt werden.

 

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