Terezin

1782
wurde Terezin das Stadtrecht verliehen

Ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts verzeichnete man die Ansiedlung von mindestens drei jüdischen Familien.

1931
lebten hier 103 Personen jüdischen Glaubens, die meisten waren jüdische Soldaten der örtlichen Garnison
1941
wählten die Nationalsozialisten Terezin als Standort des Ghettos für die "Reichsjuden", noch im selben Jahr kam der erste Judentransport hier an
1942
wurden alle nichtjüdische Bewohner Terezins von Nazis gezwungen die Stadt zu verlassen
bis zum Ende des Jahres wurden 56.717 Personen interniert
sie fielen alle unter das Rassengesetz der Nazis
bis 1945
durchliefen 152.000 Gefangene aus 53 Ländern die Stadt
87.000 Menschen deportierten die Nazis in Vernichtungslager und 34.000 Menschen starben im Ghetto und der kleinen Festung
nach 1945
wurde in der Kleinstadt eine Gedenkstätte und ein Ghettomuseum eingerichtet
nach und nach zogen Zivilpersonen in die Häuser
1997
entstand in der Magdeburger Kaserne eine Jugendbegegnungsstätte

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